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    Wer hinter Hoch-AI steckt: Nicolas Hoch

    Künstliche Intelligenz ist gerade überall. Zwischen neuen Tools, großen Versprechen und Buzzword-Bingo bleibt oft eine einfache Frage offen: Was davon hilft uns wirklich im Arbeitsalltag? Genau an dieser Stelle setzt Hoch-AI an.

    2026-05-148 min
    Wer hinter Hoch-AI steckt: Nicolas Hoch

    Mein Weg in die KI

    Ich bin Nicolas Hoch, die meisten nennen mich Nico. Ich bin Gründer von Hoch-AI und unterstütze Unternehmen dabei, Künstliche Intelligenz sinnvoll, sicher und pragmatisch einzusetzen. Nicht als Showpiece, sondern als Werkzeug, das konkrete Prozesse verbessert.

    Ich komme ursprünglich aus Fischerbach im Schwarzwald und wohne heute in Nürnberg. Mein beruflicher Weg hat sehr praktisch angefangen: Nach der mittleren Reife habe ich bei einem mittelständischen Unternehmen im Schwarzwald eine Ausbildung als Elektroniker für Geräte und Systeme gemacht. Parallel dazu habe ich in der Abendschule die Fachhochschulreife nachgeholt.

    Danach war ich im technischen Vertriebsinnendienst tätig, ebenfalls im Mittelstand, und habe nebenher Wirtschaftsingenieurwesen studiert. In dieser Zeit habe ich gemerkt, wie stark mich IT begeistert.

    Schon mit 17 habe ich meine erste eigene Anwendung gebaut – damals für die Bäckerei meiner Eltern, mit Excel, VBA und Dropbox. Also, mit etwas Humor betrachtet, schon fast Cloud. Später habe ich diese Lösung mit Angular und einem .NET-Backend neu entwickelt. Sie wird bis heute produktiv eingesetzt.

    Gute Software ist nicht die, die auf Folien beeindruckt. Gute Software ist die, die im echten Alltag funktioniert.

    Von der Bachelorarbeit zur KI-Spezialisierung

    Während meiner Bachelorarbeit zum Thema Kundenanalyse bin ich das erste Mal intensiver mit Künstlicher Intelligenz in Berührung gekommen. Das Thema hat mich direkt gepackt. Deshalb habe ich nach dem Bachelor noch Wirtschaftsinformatik studiert, mit Fokus auf KI und Big Data Analytics.

    Heute arbeite ich als AI Engineer bei Siemens. Dort beschäftige ich mich mit KI-Anwendungen im Unternehmenskontext, insbesondere mit Generative AI, Wissenssystemen und intelligenten Assistenten.

    Parallel dazu habe ich Hoch-AI gegründet.

    Zwischen Konzern-Erfahrung und Mittelstandspraxis

    Der Auslöser für Hoch-AI war eine Beobachtung, die ich immer wieder mache: Viele mittelständische Unternehmen wissen, dass KI wichtig wird. Gleichzeitig sind sie überfordert von der Menge an Tools, Anbietern und Begriffen. Jeder verspricht Produktivität, Automatisierung, Agenten, Copilots oder komplette Transformation.

    Aber nur selten wird sauber erklärt, was davon zum konkreten Unternehmen passt. Ich wollte eine Brücke bauen zwischen technischer Tiefe und verständlicher, ehrlicher Umsetzung.

    Warum Hoch-AI

    Ich glaube: Der Mittelstand muss beim Thema KI nicht alles sofort machen. Aber er sollte jetzt anfangen, die richtigen Fragen zu stellen.

    Welche Aufgaben kosten uns am meisten Zeit? Wo geht Wissen verloren? Welche Prozesse wiederholen sich ständig? Welche KI-Tools dürfen Mitarbeitende sicher nutzen? Wo lohnt sich ein eigenes KI-Projekt – und wo reicht vielleicht schon ein besserer Umgang mit vorhandenen Werkzeugen?

    Hoch-AI hilft dabei, genau diese Fragen zu beantworten. Mein Ansatz beginnt meistens nicht mit einer fertigen Software, sondern mit Orientierung. Zuerst müssen Geschäftsführung und Führungskräfte verstehen, was KI heute wirklich kann und wo die Grenzen liegen. Danach brauchen Mitarbeitende Schulung, Vertrauen und praktische Erfahrung. Erst dann lohnt es sich, konkrete Use Cases zu bewerten und erste Lösungen zu bauen.

    Pragmatismus statt Buzzword-Bingo

    Ich bin kein klassischer Buzzword-Berater. Ich komme aus der Umsetzung und baue selbst. Mein technischer Schwerpunkt liegt auf dem Microsoft Stack: Azure, Azure OpenAI, Microsoft 365, Teams, SharePoint, Microsoft Graph API und Bot Services. Genau dort liegen bei vielen Unternehmen bereits Daten, Kommunikation und Prozesse.

    Je nach Use Case können aber auch andere Ansätze sinnvoll sein, zum Beispiel lokale Anwendungen mit self-hosted Sprachmodellen. Wichtig ist nicht das modernste Schlagwort, sondern die passende Lösung für Datenschutz, Prozess, Budget und Nutzen.

    In Projekten arbeite ich gerne mit kleinen, nutzbaren MVPs. Also ersten Versionen, die schnell echten Mehrwert schaffen und sich im Alltag beweisen müssen. Wenn eine Lösung funktioniert, wird sie weiterentwickelt. Wenn nicht, hat man früh gelernt, ohne monatelang in die falsche Richtung zu laufen.

    Wichtig ist nicht das modernste Schlagwort, sondern die passende Lösung für Datenschutz, Prozess, Budget und Nutzen.

    Was ich mit Hoch-AI erreichen möchte

    Mit Hoch-AI unterstütze ich Unternehmen als Strategieberater, Coach und Entwickler für KI-Lösungen. Das kann ein KI-Briefing für die Geschäftsführung sein, eine Schulung für Mitarbeitende, ein Use Case Screening oder die Entwicklung einer konkreten KI-Anwendung.

    Zum Beispiel ein Wissensbot in Microsoft Teams, ein Assistent für E-Mails oder ein System, das interne Dokumente durchsuchbar und nutzbar macht.

    Mein Ziel: KI soll verständlich werden und im Alltag helfen. Nicht irgendwann. Nicht nur in einer Demo. Sondern möglichst früh, konkret und messbar.

    Meine Überzeugung

    KI wird nicht wieder verschwinden. Sie wird Teil der täglichen Arbeit werden, so wie E-Mail, Cloud-Software oder Smartphones es geworden sind.

    Unternehmen müssen deshalb nicht jedem Hype folgen. Aber sie sollten anfangen, eigene Erfahrungen zu sammeln. Wer KI sinnvoll nutzt, wird Vorteile haben. Wer dauerhaft wartet, wird irgendwann hinterherlaufen.

    Hoch-AI gibt es, um diesen Einstieg einfacher zu machen: menschlich, direkt, technisch fundiert und mit einem klaren Blick auf das, was wirklich Nutzen bringt.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Hoch-AI wird von Nicolas Hoch gegründet – KI Engineer bei Siemens und KI-Berater für den Mittelstand
    • Pragmatismus statt Buzzwords: sinnvolle Lösungen statt beeindruckender Folien
    • Schwerpunkt Microsoft Stack: Azure, Azure OpenAI, M365, Teams, SharePoint
    • Einstieg beginnt mit Orientierung – erst dann folgen Use Cases und konkrete Lösungen

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